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Zugangskontrolle


Eine hohe Sicherheit bieten sogenannte Captchas, mittels derer Menschen von Maschinen unterschieden werden sollen. So wird vorgeschlagen, die E-Mail-Adresse in einem Bild anzugeben oder in einer Audio-Datei zu buchstabieren. Allerdings sind diese Lösungen weder besonders komfortabel noch barrierefrei. Auch bei einer Angabe als Audio-Datei und Bild sind sie zum Beispiel für Taubblinde unverständlich, und selbst für Sehende sind diese Bilder aufgrund von Sehfehlern oder Farbwahrnehmungsstörungen nicht immer lesbar.

Als Alternative zu Captchas bieten sich unter anderem Honeypots und Zeitmessungen an, um Spam zu bekämpfen und trotzdem barrierefreie Angebote zu betreiben.
Im Usenet und auf Mailinglisten kann auch im From-Header eine nicht gelesene Müll-Adresse und im Reply-To die eigentliche Adresse eingetragen werden. Damit kommen Antworten an der korrekten Adresse an, die Täter scannen aber normalerweise nur die From-Adressen.

Auf Webseiten stellen Kontaktformulare (CGI oder PHP) eine Alternative zur Angabe der E-Mail-Adresse dar. Sie bieten dem Leser eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Ansprechpartner, ohne dass eine E-Mail-Adresse angegeben und somit das Ernten der E-Mail-Adresse umgangen wird. Dies geschieht auf Kosten des Komforts, da der Sender nicht seine gewohnte Schreibumgebung verwenden kann (z. B. Tastaturkürzel, Textblöcke, Kopie an sich selbst oder andere Empfänger).